So? Ja!

Wir beteiligen uns am Projekt „1000 Gärten – Das Soja-Experiment“. Da der Boden nun endlich warm genug ist, sortierten wir unsere zwölf Soja-Tütchen. Jedes musste mit einer Messerspitze Bodenbakterien „geimpft“ werden, dann durften die Bohnen in die ungewohnt sorgfältig beschrifteten Reihen.

Natürlich bleibt es nicht bei einem einzigen Experiment. Im Beet nebenan werden – zum Vergleich – genauso viele Reihen blaue Süßlupinen ausgesät. Wir sind gespannt darauf, welche Proteinpflanze sich auf unserem Boden besser schlägt.

 

Außerdem haben wir bekanntlich einen Vogel. Sogar zwei, und zwar Enten auf dem Teich. Demnächst ziehen hoffentlich ein paar Raupenfresser zu. Der Nistkasten vom NABU Laatzen hängt ab heute – Vögel, fühlt euch eingeladen!

Nistkasten_2016-05-12

 

Advertisements

Tomatenzeit

Anfang Mai ist Tomatenzeit. Zumindest, was das Einpflanzen angeht. Während die ersten Radieschen schon reif sind, wachsen Gurken, Auberginen und Tomaten gerade an.

Ganz besonders freuen wir uns über ein Entenpärchen, das jeden Tag unseren Teich besucht. Die beiden haben schon gar keine Angst mehr vor uns.

Enten_2016-04-21

Nächste Woche startet endlich das Leguminosen-Experiment. Wir werden die Soja-Bohnen von www.1000gaerten.de aussäen, sowie nebenan ein paar Reihen Süßlupinen. Schließt schon mal Wetten ab, welches besser wächst!

Kohlgewächse und Salat

Am 26. März trafen wir uns zur großen Pflanzaktion. Mit Kuchen, Getränken … und natürlich einigen Körben voll Jungpflanzen. In vier Stunden wurden Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli und Spitzkohl angepflanzt, außerdem die ersten Reihen mit rotem Kopfsalat.

arbeitende Gärtner beim Pflanzfest am 2016-03-26
Fleißige Gartenmenschen (oben), Anzuchtbecher (unten)

Die dabei frei gewordenen Anzuchttöpfe nutzten wir gleich weiter, um empfindlichere Pflanzen wie Gurken auszusäen. Sie sollen auf unseren Fensterbänken wachsen, bis es draußen warm genug ist.

fertige Beete nach dem Pflanzfest am 2016-03-26
Fertige Kohlbeete unter Kulturschutznetzen

Dabei machte sich wieder die knappe Wasserversorgung bemerkbar. Von unseren beiden Regentonnen hat nur die leere einen funktionierenden Hahn. Das macht Gießwasser derzeit schwer erreichbar. Wir hoffen auf Aprilwetter!

Pflanzfest 2016

Wir haben für euch gejätet. Wir haben umgegraben, gehackt, gedüngt.

Motto der Saison

Am 26.03.2016 (Ostersamstag) ab 11:30 Uhr laden wir zum

Pflanzfest!

Jeder ist eingeladen, mit uns zu feiern und zu pflanzen.

Bringt eure Nachbarn mit, gerade wenn ihr sonst selten mit ihnen redet!

Steckziebeln
Wir konnten es nicht erwarten: Die erste Zwiebelreihe steckt.
Braunes Beet
Aufs Pflanzfest vorbereitetes Beet
Anzuchtschalen, noch ohne Keim
Anzuchtschalen, noch ohne Keim. Diese Radieschen werden erst später eingepflanzt.

Rohrglanzgras

Ein lebendiger Teich braucht bewachsene Uferzonen. Woher bekommt man Glanzgräser? Am besten aus der Nachbarschaft: Nur 2km vom Mitmachgarten entfernt hat der NABU ein Amphibiengewässer entkusselt. Dabei wurde einiges an Glanzgras zurückgeschnitten.

Ein kleines Stück der Staude lebt ab heute an unserem Teich. Wie sie die Umstellung von schwerem Lehmboden auf unser eher sandiges Ufer verträgt, wird sich hoffentlich bald zeigen.

Uferglanzgras_2016-03-06
Frisch geflanztes Rohrglanzgras
Ufer_2016-03-06
Ufer mit Blick auf das noch nicht erkennbare Glanzgras

In den Beeten ist gerade der Feldsalat reif. Die Erkältungszeit kontert der Garten mit Zitronenmelisse, die in der Kräuterreihe grün hervorleuchtet. Und noch ein Heilkraut: Die violette Taubnessel hat sich selbstständig angesiedelt.

Kraut_2016-03-06
Taubnessel, Zitronenmelisse und Feldsalat

Die Saison 2016 beginnt

Am letzten Donnerstag fand das erste Gartentreffen nach der Winterpause statt. Überraschung: Auf den Beeten haben sich Krokusse und Winterlinge selbst angesiedelt! Dem Porree ist die Pflege-Auszeit gut  bekommen, von den Tagetes konnten wir gleich noch Saatgut ernten.

SONY DSC
Versammlung der Winterlinge und Krokusse

Das bisherige Salatbeet, in dem dieses Jahr die Starkzehrer wachsen sollen, wurde umgegraben. Andere Flächen werden wir diesmal nur auflockern. Die Gewürzkräuter sehen noch gut aus, da setzen wir auf Selbstaussaat und lassen die Reihe in Ruhe.

Wohin nun mit den Krokussen? Damit sie später niemand mit Speisezwiebeln verwechselt, verpflanzen wir sie in die ruhige „Einflugschneise“ der Bienenvölker. Dort sind Zierblumen gut aufgehoben, denn die Bienen mögen es ohnehin nicht, wenn vor ihrer Tür gehackt und gejätet wird.