Blühende Nachtkerzen

Ein ganz normaler Mittsommertag im Garten. Neue Wildblumen zogen auf den Trockenrasen, Mohnkörner brachten ihren eigenen Streuer mit, Kohlzwillinge winkten hinterm Kürbiswald.

Doch dann in der kürzesten Nacht des Jahres …

Bienenwiese mit Schild "frisch gesät"
Trockenrasen und Bienenweide wurden neu eingesät
Samen werden aus einer Mohnkapsel gestreut
Mohn bringt seinen eigenen Streuer mit
Zucchini, Kürbis und Tomate bilden einen dichten Wald
Zucchini, Kürbis und Tomate bilden einen dichten Wald
Ein doppelter, violetter Kohlrabi
Ein doppelter, violetter Kohlrabi

… in der kürzesten Nacht des Jahres brannten Kerzen. Leuchtend gelb blühte unsere Nachtkerze auf. Ein Schauspiel das nur mitbekommt, wer auch nachts im Garten ist.

Blühende Nachtkerze im Dunkeln
Die Nachtkerze blüht nur nachts

Nachtkerze

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Pflanztag

Vor knapp drei Wochen hatten wir Salate ins Frühbeet gesät. Es besteht aus einer alten Glastür und ebenso wiederverwerteten Brettern und geht ziemlich schwer auf.

Zwei GärtnerInnen bepflanzen ein Frühbeet

Die Erde musste darin alle zwei Tage gegossen werden und … ja, wir haben durchgehalten!

Am 1. Mai hieß es für die jungen Salatpflänzchen „raus aus dem Kindergarten“! Sie wurden vorsichtig auseinander gezupft und ins vorgesehene Beet gesetzt. Noch passt der Pflanzplan zur Wirklichkeit.

Vorgezogene Salatpflänzchen und ein Pflanzplan

Dort leisten ihnen einige ältere Pflanzen aus einer Bio-Gärtnerei Gesellschaft. Die meisten Salatköpfe in diesem Beet werden von Schnecken gefressen gleichzeitig erntereif sein. Das wir eine Schneckenzucht Salat-Party!

In Reihen gepflanzter Salat

Dann setzten wir den großen Umzug fort. Der wuchernde Topinambur soll sein Feld räumen und an anderer Stelle angesiedelt werden. Wer Topinambur noch mag, soll ihn sich jetzt bitte abholen. Gerne viel!

Eine Schubkarre voll ausgegrabenem Topinambur, ein Eimer mit Knollen, Gartenwerkzeug

Es geht los!

Das Frühjahr beginnt und schon können wir Danke sagen. Danke an den Laatzener Reiterverein für eine Fuhre Pferdemist. Am letzten warmen Tag vor der hoffentlich letzten Frostperiode konnten wir den Dünger auf unseren Beeten verteilen, nach dem Frost werden wir ihn eingraben.

Gärtnerin mit Schubkarre und Mistforke trägt Strohhaufen ab
Der letzte Mist enthielt fast nur Stroh. In einem Jahr wird er sich in frischen Kompost verwandelt haben.

Oben sieht man im Hintergrund eine Lavendelreihe die als Beetrand-Befestigung gut angewachsen ist. Auf dem unteren Bild liegen von der Stadt Laatzen geschenkte Holzblöcke bereit, um bald auch diesen Beetrand neu einzufassen.

Vielen Dank an die Spender der alternativen Beeteinfassungen! Im unteren Hintergrund sieht man den Zustand der alten Beetränder, von denen wir dieses Jahr möglichst viel ersetzen möchten.

Blick vom Kompost über die Beete zum Insektenhotel
Blick vom Kompost über die Beete zum Insektenhotel

Jahresabschluss 2017

Schon ist der Dezember halb vorbei! Wo ist der beste Ort, um den Jahresabschluss zu feiern?

Im Garten, natürlich.

Bei Heißgetränken aus der Thermoskanne und Essen am Stock feierten wir heute die letzte Gartenparty für 2017. In wenigen Wochen beginnt dann die neue Saison.

Gärtner toasten Brötchen über der Feuerschale
Philip, Georg und Günter toasten Brot über der Feuerschale

 

Gründüngung mit Bohnen

Rosenkohl und Reste roter Rüben halten sich noch eisern, doch die Saison geht zu Ende. Vor der Winterpause ist gerade noch Zeit, den nächsten Frühling vorzubereiten.

Von den Bohnen, unseren Lieblingsleguminosen, wird nur der grüne Pflanzenteil abgemäht. Die Wurzel mit ihren Knöllchenbakterien bleibt im Boden. Das verbessert die Stickstoffversorgung in der kommenden Saison.

Einer gemähten Bohnenreihe sieht man kaum an, dass sie bewachsen war. Oben rechts seht ihr, neben dem Rosenkohl, einen frisch umgegrabenen Boden – ohne Beikräuter, aber mit aufgewühlter Struktur. Unten vorn dagegen der Boden nach Mähen der Bohnen – wie ungenutzt, innen aber umso lebendiger.

Die Bohnenpflanzen werden oberflächlich abgemäht, ihre Wurzeln bleiben im Boden.
Die Bohnenpflanzen werden oberflächlich abgemäht, ihre Wurzeln bleiben im Boden.
Ausgerissene Bohnenpflanze
Ausgerissene Bohnenpflanze

Echter Herbst glänzt nur im Regen, deshalb noch ein Gartenpanorama bei selbstgießendem Wetter:

Mitmachgarten bei Regen im Herbst
Herbst und Regen im Garten

 

Die Ernte ist in vollem Gange

Der Regen bringt zwar viele Mücken, dafür müssen wir in letzter Zeit nicht gießen. Neben gelben und grünen Zucchini, holen wir haufenweise Kartoffeln und Möhren aus den Beeten.

Auch technisch tut sich etwas: Es gibt wieder Aussichten auf ein Windrad, das den Garten bald mit Strom versorgen könnte.

Erntekörbchen mit Zucchini und einem rekordverdächtig kleinen Blumenköhlchen
Erntekörbchen mit Zucchini und einem rekordverdächtig kleinen Blumenköhlchen

Endlich Sommer!

Endlich haben alle Jungpflanzen ein Zuhause in den drei Beeten gefunden. Zum recht plötzlichen Sommerausbruch hat der Salat einen Wachstumsschub hingelegt, daneben sind sogar die Erdbeeren schon erntereif.

Um die letzten Lücken zu füllen, haben wir in dieser Woche Bohnen ausgesät und die Karotten vereinzelt. Endlich ist der Mitmachgarten wieder komplett bunt!

Frühbeet mit auszupflanzenden Jungpflanzen
Frühbeet voller Arbeit
Wannen mit Jungpflanzen
Salat sucht ein Zuhause
Drei Mitmachgärtner und der erste Salat
Drei Gärtner in ihrem Element

Mist!

Boden muss jedes Jahr mit frischen Nährstoffen versorgt werden. Dafür hat der Reiterverein Laatzen uns Pferdemist geschenkt, welchen wir heute auf den Beeten verteilten.

Damit beginnt die Garten-Saison! Nächsten Donnerstag treffen wir uns wieder direkt im Garten, also ab jetzt nicht mehr im ZAQ.

2017-03-02_mist

WuWo: Der Wurmkisten-Workshop

Das letzte Donnerstagstreffen verbrachten wir nicht im Garten, sondern in der Werkstatt des ZAQ. Dort bauten wir Schnellkomposter nach Vorbild von www.wurmkiste.at.

Wurmkisten sind Haushaltsgerät, Sitzmöbel und Terrarium. Das Prinzip: Sie füttern eine Regenwurm-Familie durch, bekommen dafür regelmäßig frische Blumenerde und müssen nie mehr mit stinkenden Biomüllsäcken hantieren.

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In herkömmlichen Wurmkisten wächst der Kompost in einer Hälfte, während er in der anderen Hälfte trocknet. Sobald der trockene Kompost reif für den Pflanzkübel ist, werden die Seiten getauscht.

Unsere Kisten sollen hingegen „vertikal“ arbeiten: Der reife Kompost rieselt durch ein Gitter in eine Schublade, wo er sich ohne jährliches Umschaufeln entnehmen lässt. Als Baumaterial standen Holz, Schrauben und Küchengeräte zur Verfügung.

Wie gut die Ringelwürmer bei der neuen Arbeitsrichtung mitspielen, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Erst nach etwas Feinschliff an Gitter und Innenwänden können die ersten Bewohner aus unseren alten Wurmkisten umziehen.

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Schilder für Beetreihen

Wo Holz zugeschnitten wird, fallen Reststücke an. Daraus werden Schilder für die Gemüsebeete, ganz ohne schädliche oder abblätternde Farben.

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